R.I.S.I
Research
Institute for the Science of
Involution
Was ist das
R.I.S.I.?
Zielsetzungen des
R.I.S.I.
Entstanden Vielzellern aus
Einzeller?
Was ist das R.I.S.I.?
Das
Research Institute for the Science of
Involution wurde von
Armin Risi im August 2005 gegründet, vorerst als
Internet-Plattform, um eine unabhängige
Arbeitsgemeinschaft ins Leben zu rufen und die
entsprechende Forschung – durch Diskussion, Kontakte
und Koordination – zu fördern.
Es wird bewußt auf eine Vereinsstruktur verzichtet.
Die Begriffe R.I.S.I. und Involution sind nicht
geschützt. Alle, die sich von den nachfolgenden
Zielsetzungen angesprochen fühlen, sind eingeladen,
in eigener Initiative oder in Zusammenarbeit mit dem
R.I.S.I. aktiv zu werden.
Das Hauptanliegen der R.I.S.I.-Initiative ist es, in
der Öffentlichkeit das Bewußtsein zu fördern, daß
Darwinismus und Kreationismus nicht die einzigen
Ursprungsszenarien sind, sondern daß es eine dritte,
nichtmaterialistische und nichtfundamentalistische
Erklärungsmöglichkeit gibt, die vom Prinzip der
Involution ausgeht.
Neben der Internet-Plattform sollen auch
Örtlichkeiten gefunden werden, die von ihren
Besitzern für Vorträge (usw.) zur Verfügung gestellt
werden oder wo die Besitzer selbst Vorträge zu diesen
Themen halten. Darüber hinaus besteht auch die Vision
einer eigenen Zeitschrift und eines
Institutsgebäudes, das Platz bietet für ein Museum
und für wechselnde Ausstellungen sowie für eine
Bibliothek und für Vorträge/Seminare verschiedenster
Referenten (für Erwachsene und zunehmend auch für
Kinder und Jugendliche).
Nächste Schritte
(Persönliche
Worte von Armin Risi, Oktober 2005)
Seit dem Erscheinen meiner ersten Publikationen über
die hier vorgestellten Themen, d. h. seit 1992,
hat sich eine zunehmende Zahl von Leserinnen und
Lesern an mich gewandt, die sich alle in dem einen
Punkt einig sind, nämlich daß wir heute eine
Bewußtseinserweiterung brauchen, die es der
Menschheit ermöglicht, den Materialismus wie auch die
verschiedenen Formen des religiösen Dogmatismus zu
überwinden. Glücklicherweise gelangen heute in der
Wissenschaft und Metaphysik immer mehr Pioniere zu
Erkenntnissen, die auf die höheren Dimensionen
unseres Lebens hinweisen. Das Erstaunliche hierbei
ist, daß dieses neue, holistische (ganzheitliche)
Weltbild nichts anderes ist als eine Annäherung an
das Urwissen der Menschheit, das die ältesten
Hochkulturen auf eine mythische Weise bereits
kannten. Heute sind wir herausgefordert, uns dieses
Urwissens wieder bewußt zu werden, und zwar nicht nur
„mythisch“ (religiös) oder nur „logisch“
(wissenschaftlich), sondern mit einem spirituellen
Bewußtsein, das die Welt sowohl logisch als auch
mytho-logisch wahrzunehmen vermag.
Wie problematisch die religiös-dogmatischen und die
materialistischen Weltbilder sind, habe ich im
Buch
Licht wirft
keinen Schatten in
aller Konsequenz dargelegt. In diesem Buch habe
ich auch manifestartig die wichtigsten
Kritikpunkte gegenüber dem Darwinismus und dem
Kreationismus zusammengefaßt. Denn die notwendige
Bewußtseinserweiterung beginnt mit der Erkenntnis,
daß die besagten Weltbilder Extreme sind und daher
mit trennenden (dia-bolischen) Einflüssen in
Resonanz stehen bzw. entsprechende Entwicklungen
fördern.
Es ist also sehr wichtig, daß die Menschen über die
Problematik des Darwinismus und des Kreationismus
aufgeklärt werden und erfahren, daß beides nur
einseitige Sichtweisen sind, die von den
wissenschaftlichen Befunden bzw. von den jeweiligen
heiligen Schriften nicht bestätigt werden; daß all
diese Wissensquellen auch noch andere Erklärungen
zulassen, die über die herkömmlichen
materialistischen und konfessionellen Weltbilder
hinausgehen. Ich wage zu behaupten: Das älteste
Wissen und die neusten Erkenntnisse der Menschheit
weisen auf eine Involution hin.
Um die entsprechende Diskussion und Forschung zu
fördern, habe ich nun das
Research Institute for the Science of
Involution ins Leben
gerufen und bekam dabei sogleich die Unterstützung
von alten und neuen «Mitkämpfern». Ihnen, den
Gründungsmitgliedern, möchte ich hier allen herzlich
danken.
Wie bereits erwähnt, handelt es sich hierbei vorerst
um eine Internet-Plattform, mit der wir
Gleichgesinnte erreichen wollen, damit die genannten
Ziele besser gefördert oder überhaupt erst realisiert
werden können. Hierbei kann ich nur auf das
Aktivwerden von tatkräftigen und initiativefreudigen
Menschen hoffen. Ich selbst bin kein guter
Organisator, nicht einmal ein guter Rhetoriker, und
möchte mich daher in erster Linie auf meine
persönlichen Aufgaben konzentrieren (Forschung,
weitere schriftstellerische Arbeiten, Aufbau eines
ersten, privaten Zentrums des R.I.S.I.).
Die nächsten Schritte bestehen also im Bekanntmachen
des Gedankens der Involution, im Finden von
qualifizierten Mitarbeitern, Autoren, Referenten usw.
und natürlich auch im Finden von Sponsoren für die
größeren Projekte (Zeitschrift, Institutsgebäude,
Museum). Wer sich hier angesprochen und berufen
fühlt, möge sich mit dem Webmaster von
science-of-involution.org in Verbindung setzen.
Als etwas gewagte Parallele erwähne ich manchmal, daß
Charles Darwin nicht selber viele Vortragsreisen und
Organisationsarbeiten durchführen mußte. Dies nahmen
ihm zeitgenössische Pioniere der Evolutionstheorie
ab, wie Thomas Huxley in England und Ernst Haeckel in
Deutschland. In den nachfolgenden Generationen nahm
dieses Netzwerk exponentiell zu, so daß heute die
meisten Menschen kritiklos an die Evolutionstheorie
glauben und nicht merken, daß dies eine
materialistische Theorie ist, die ziemlich
erschreckend und unwissenschaftlich ist, wenn man sie
konsequent zu Ende denkt (siehe die entsprechenden
Ausführungen in «Licht wirft keinen Schatten»).
Irgendwo leben also die Pioniere des spirituellen
Weltbildes und der Wissenschaft der Involution, die
heutigen „Huxleys“ und „Haeckels“. Einige sind
natürlich schon aktiv. Aber ich hoffe, daß diese
Initiative helfen kann, einige weitere zu finden und
zu vernetzen. Die Zeit ist dank vieler Wegbereiter
der vergangenen und gegenwärtigen Generationen heute
reif für diese wissenschaftliche und geistige
Revolution, die die Grundlage von dem ist, was viele
Menschen fühlen und vermehrt auch laut fordern: „Es
kann nicht mehr so weiter gehen!“ „Die Menschheit muß
umdenken!“
Wenn die Veränderungen und das Umdenken konkret und
nachhaltig sein sollen, müssen sie bei jenen Ursachen
ansetzen, die die heutigen weltweiten Probleme nach
sich gezogen haben, beim Materialismus (in all seinen
Erscheinungsformen) einerseits, beim religiösen
Fundamentalismus andererseits. Ein entscheidender
Schritt hierbei ist die Horizonterweiterung hin zu
einer „Biologie, Geologie und Menschheitsgeschichte
jenseits von Darwinismus und Kreationismus“.
Armin Risi
(geb. 1962), Philosoph und Sachbuchautor. Er lebte
von 1981 bis 1998 in vedischen Klöstern in Europa und
Indien; arbeitete an der Übersetzung von zwanzig
Werken der Sanskritliteratur mit (aus dem Englischen
ins Deutsche); ist Autor zweier Gedichtbände, einer
Abhandlung über das Leben und Werk von Friedrich
Hölderlin, der Sachbuch-Trilogie Der multidimensionale
Kosmos, eines
Buches auf Englisch (TranscEnding the Global Power
Game), des
spirituell-philosophischen Handbuches
Licht wirft
keinen Schatten sowie
des kontroversen Ägyptologie-Buches
Die Giza-Mauer und Der Kampf um das
Vermächtnis der alten Hochkulturen – Geheime
Forschungen im
Pyramiden-Gelände; lebt
seit 1998 als freischaffender Schriftsteller und
Referent; mit einer Gesamtauflage über 100,000
Büchern (Stand Ende 2005) gehört er heute zu
Europas führenden Philosophen und
Mysterienforschern.
armin-risi.ch